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Patentiertes MRS-Extrusionssystem mit 25 mbar Vakuumsystem |
Gneuß präsentiert auf der Plastindia 2026 Lösungen, mit denen Verarbeiter ihre Prozesse wirtschaftlicher betreiben können: durch höhere Prozessstabilität, geringeren Energieeinsatz, reduzierte Stillstände und konstant hohe Produktqualität.
Im Mittelpunkt stehen die OMNI-Recyclinganlagen, die MRS-Extrusionstechnologie sowie die Rotary Filtrationssysteme von Gneuß, einschließlich der Baureihe RSFgenius. Die Systeme unterstützen Verarbeiter dabei, auch bei anspruchsvollen Materialqualitäten stabil zu produzieren, den Material- und Energieeinsatz zu senken und bestehende Linien gezielt zu optimieren – im Recycling ebenso wie in klassischen Extrusions- und Compounding-Anwendungen.
OMNI-Recyclinganlagen – hochwertige Rezyklate bei hoher Prozesseffizienz
Die Anforderungen an Rezyklate steigen, gleichzeitig schwanken die Eigenschaften von Eingangsmaterialien häufig stark. OMNI-Recyclinganlagen sind darauf ausgelegt, diese Schwankungen zuverlässig zu beherrschen und hochwertige Rezyklate wirtschaftlich herzustellen. Je nach Anwendung können unterschiedlichste Polymerströme verarbeitet werden, darunter PET, Polyolefine und Styrolkunststoffe.
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Patentiertes Gneuß Rotary-Filtrationssystem RSFgenius: vollautomatisch, prozess- und druckkonstant, mit integrierter Selbstreinigung. Detailansicht der Siebe |
Ein Schwerpunkt ist die Herstellung hochwertiger Rezyklate für Anwendungen mit hohen Reinheitsanforderungen – einschließlich Lösungen für den Lebensmittelkontakt, basierend auf entsprechenden Bewertungen durch US-amerikanische und europäische Behörden. Dabei stehen Prozessstabilität, reproduzierbare Produktqualität und niedrige Betriebskosten im Vordergrund – insbesondere durch eine effiziente Entgasung und eine kontinuierliche Schmelzefiltration im laufenden Prozess.
MRS-Extrusion – effiziente Entgasung als Schlüssel für Qualität, Output und Energieeinsparung
Ein zentraler Bestandteil der Gneuß-Technologie ist die MRS-Extrusion. Sie kombiniert eine bewährte Einschneckentechnologie mit einer speziellen Mehrschneckensektion, die die Oberfläche der Schmelze unter Vakuum deutlich vergrößert. Dadurch können flüchtige Bestandteile, Feuchte und geruchsbildende Komponenten besonders effektiv entfernt werden.
Für Verarbeiter bedeutet das: bessere und stabilere Produktqualität, weniger Geruch, weniger Stippen bzw. optische Störungen sowie ein robusterer Prozess auch bei schwierigem Material. Gleichzeitig lässt sich der Energie- und Anlagenaufwand reduzieren, weil in vielen Anwendungen keine aufwendige Vortrocknung erforderlich ist. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern vereinfacht auch die Linienkonfiguration und reduziert potenzielle Fehlerquellen im Betrieb.
Rotary Filtrationssysteme – kontinuierliche Filtration für stabile Prozesse
Stabile Schmelzedrücke und konstante Filtration sind entscheidend für gleichbleibende Produktqualität und einen wirtschaftlichen Betrieb. Die Rotary Filtrationssysteme von Gneuß ermöglichen eine kontinuierliche Schmelzefiltration ohne Produktionsunterbrechung – auch bei stark wechselnden Verschmutzungsgraden.
Insbesondere die RSFgenius-Baureihe kombiniert eine druckkonstante Filtration mit einer effizienten Rückspülung zur automatischen Selbstreinigung. Dadurch lassen sich Stillstände minimieren, der Bedien- und Siebwechselaufwand reduzieren und Materialverluste begrenzen. Anwender profitieren von einer stabileren Produktion, geringeren Ausschussraten und einer höheren Gesamteffizienz der Linie – sowohl im Recycling als auch bei anspruchsvollen Extrusionsanwendungen.
Retrofit und Prozessoptimierung – Effizienzsteigerung ohne komplette Neuinvestition
Ein weiterer Fokus liegt auf Retrofit- und Optimierungsprojekten. Häufig können bereits durch die Nachrüstung moderner Schmelzefiltration und Extrusionstechnologie deutliche Verbesserungen erzielt werden – etwa durch höhere Prozessstabilität, weniger Stillstände, besseren Output und reduzierte Betriebskosten. Das ermöglicht Effizienzsteigerungen ohne den Aufwand einer vollständig neuen Anlage.
Gneuß auf der PLASTINDIA 2026: Stand H4GM-D24










