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Neues SKZ-Projekt: Fremdstoffe in Kunststoffschmelzen sicher erkennen

Neues SKZ-Projekt: Fremdstoffe in Kunststoffschmelzen sicher erkennen

Artikel

Das Kunststoff-Zentrum SKZ initiiert ein neues Wegbereiter-Projekt zur Detektion von Fremdstoffen in der Kunststoffverarbeitung. Das Projekt hat das Ziel, innovative Prüfsysteme zur Fremdstoffdetektion aus dem Labor in den industriellen Einsatz zu überführen. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich an dem industriefinanzierten Projekt zu beteiligen.

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Unterschiedliche Messtechniken können unterschiedliche Fragestellungen beantworten. Welche Sensoren zur Detektion von Fremdpartikeln in Kunststoffschmelzen geeignet sind, wird im Projekt CLEAR erforscht (Foto: Luca Hoffmannneck, SKZ)

Die Kunststoffindustrie steht mit steigenden Qualitätsanforderungen, höheren Recyclingquoten und dem Anspruch an stabile und effiziente Produktionsprozesse vor wachsenden Herausforderungen. Der zunehmende Einsatz von Rezyklaten erhöht das Risiko, dass Fremdstoffe in die Kunststoffschmelze gelangen. Diese können die Produktqualität erheblich beeinträchtigen und zugleich Maschinenschäden verursachen. Die Folgen umfassen Produktionsausfälle, ungeplante Stillstände und erhöhten Ausschuss.

Übertragung der Fremdstoffdetektion vom Labor in die industrielle Anwendung

Derzeit stehen der Industrie nur wenige praxistaugliche Verfahren zur Verfügung, um Fremdkörper während der Verarbeitung zuverlässig und frühzeitig zu detektieren. Im Rahmen des Wegbereiter-Projekts des SKZ werden Messtechniken evaluiert und weiterentwickelt, die Fremdkörper in der Schmelze frühzeitig erkennen und damit als Instrument zur Prozessüberwachung dienen. Die angestrebten Lösungen sollen dazu beitragen, die Prozesssicherheit nachhaltig zu erhöhen und eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicherzustellen. Der initiale Fokus liegt auf der Extrusion, wobei eine perspektivische Übertragbarkeit auf den Spritzguss denkbar ist.

„Die Teilnahme an dem Projekt bietet Unternehmen die Möglichkeit, innovative Prüftechnik im realen Produktionsumfeld zu evaluieren und gezielt auf ihre spezifischen Prozesse abzustimmen“, sagt Luis Wachter, Gruppenleiter Zerstörungsfreie Prüfung am SKZ. „Die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen ermöglicht eine Aufteilung der Entwicklungskosten und die Erarbeitung praxisnaher Lösungen, die den realen Anforderungen der Industrie entsprechen“.

Umfassende Anforderungsanalyse

Zu Beginn des Projektes erfolgt eine umfassende Anforderungsanalyse. In diesem Prozess werden die spezifischen Bedürfnisse und Erwartungen aller Projektpartner systematisch erfasst und als Ergebnis geeignete Prüfsysteme ausgewählt. In anschließenden Testreihen werden praxisnahe Versuche mit den Materialien der teilnehmenden Partner durchgeführt. Den Abschluss bildet die Auswertung der Ergebnisse, auf deren Basis vertrauliche Handlungsempfehlungen für den individuellen Einsatz der gewonnenen Erkenntnisse in der jeweiligen Produktionsumgebung abgeleitet und bereitgestellt werden.

„Für jeden Projektpartner werden individuelle Testreihen durchgeführt, sodass spezifische Materialien, Fremdkörper, Prozesse und Anforderungen berücksichtigt werden können“, so Wachter.

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