Kreyenborg erweitert Kunststoff-Bereich um Ersatzteile für die Unterwassergranulierung
Der Maschinen- und Anlagenbauer Kreyenborg ist seit April ins Aftermarket-Segment für Unterwassergranulierung (UWG) eingestiegen. Das jahrzehntelange Know-how im Kunststoffbereich wird nun um einen Rundum-Service für im Markt installierte Anlagen mit Ersatzteil-, Modernisierungs- und Servicebedarf ausgeweitet. Lochplatten, Mitnehmer, Messer sowie Komponenten zum Nachrüsten und Service-Leistungen werden im Lauf der nächsten Monate über Kreyenborg verfügbar sein. Vor allem das, was Kunden mit Servicebedarf im Markt vermissen: Erreichbarkeit kompetenter Ansprechpartner, kurzfristige Verfügbarkeit sowie Wartungsservice. Der neue Bereich ergänzt die beiden Geschäftsfelder rund um die Infrarot-Technologie für die Kunststoff-/ Kunststoffrecycling- und Lebensmittelindustrie.
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Udo Gielen, geschäftsführender Gesellschafter von Kreyenborg kann beim Ausbau des neuen Geschäftsbereiches auf ein solides Gerüst aus Erfahrung bauen. Er selbst war lange Jahre für den Vertrieb von UWG-Anlagen verantwortlich und kennt die Materie im Detail. Zudem hat er ein Team aus ehemaligen Kollegen und Consultants aus dem Kunststoffbereich im Boot, die das Kreyenborg-Team beim Aufbau unterstützen. Aus dem weltweiten Netzwerk sind bereits neue Kooperationen entstanden.
„Wir mussten Kundenanfragen nach Ersatzteilen und Service für UWG jahrelang ablehnen und an andere verweisen“, räumt Udo Gielen ein und erläutert, warum Kreyenborg jetzt in das neue alte Geschäftssegment wieder einsteigt: „Wir als mittelständiges Unternehmen können und wollen die Marktlücke schließen, die die großen Unternehmen aufgrund ihrer Konzentration auf Großanlangen und insbesondere Neugeschäfte nicht in der Form leisten können, wie sich die Kunden das wünschen.“
Kreyenborg fokussiert sich deshalb insbesondere auf folgende Leistungen: die Erreichbarkeit persönlicher Ansprechpartner, schnelle Lieferzeiten durch das Vorhalten von kompatiblen Ersatzteilen am Standort im Münsterland, technische Beratung für bestehende Anlagen und insgesamt ein hohes Qualitätsniveau, für das Kreyenborg immer schon steht. „Unser Anspruch ist es“, so Gielen, „dass wir für die Kunden den Service anbieten, den sie im Markt bislang vermissen. Eine Zusammenarbeit mit uns soll sie dabei unterstützen, die Stillstandzeiten ihrer Anlagen zu reduzieren und wirtschaftlicher betreiben können.“
Dass Kreyenborg mit seiner Historie die technische Kompetenz im Kunststoffbereich und Maschinenbau mitbringt sowie ein gutes Prozessverständnis, ist aus Sicht des Unternehmens selbstverständlich und Voraussetzung für die glaubwürdige Ausweitung des Produktportfolios in das Aftermarket-Segment.
Die Infrarot-Technologie mit den beiden Geschäftsbereichen Kunststoff/ Kunststoffrecycling und Lebensmittel sind von der Erweiterung unberührt. Der Kunststoffbereich insgesamt wird jedoch gestärkt. Denn im Rahmen des Ausbaus der Geschäftstätigkeit im Bereich Ersatzteile wird unter anderem auch in das Technikum und in die IT-Systeme investiert.













