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Brückner Group veröffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht

Brückner Group veröffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht

Neuigkeiten 07.07.2026
Brueckner Portrait von Wiedersperg Newsletter

Dr. Axel von Wiedersperg, CEO Brückner Group: „Was in unserer Nachhaltigkeitsstrategie zählt, ist die praktische Anwendbarkeit auf den Anlagen unserer Kunden und an unseren eigenen Standorten. Wir übersetzen regulatorische Vorgaben in messbare, industrielle Realität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung bedingen einander.“

 

 

Die Brückner Group, weltweit führender Markt- und Technologieführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Verpackungs- und Kunststoffindustrie, hat ihren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt, welcher erstmalig in Anlehnung an die neuen European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt wurde. Das Dokument fungiert als strategischer Kompass und beschreibt detailliert die Fortschritte sowie die konkreten operativen Meilensteine der Unternehmensgruppe auf dem Weg zu den ambitionierten Nachhaltigkeitszielen 2030. Ein wesentliches Merkmal des aktuellen Berichts liegt in der Art und Tiefe seiner Erstellung: Die Brückner Group hat ihre strategischen Schwerpunkte über eine umfassende doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS definiert. Damit bereitet sich die Unternehmensgruppe bereits heute systematisch auf die kommenden gesetzlichen Berichterstattungspflichten der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vor. Die Analyse identifizierte vier wesentliche Handlungsfelder, an denen das aktive Handeln der Gruppe die größte Hebelwirkung entfaltet: Klimaschutz (ESRS E1), Kreislaufwirtschaft (ESRS E5), Eigene Belegschaft (ESRS S1) sowie Unternehmenspolitik und Compliance (ESRS G1).

Klimaschutz: Hebelwirkung an den Standorten und beim Kunden

Im Bereich des Klimaschutzes verfolgt die Brückner Group einen wissenschaftsbasierten Ansatz. Bis zum Jahr 2030 sollen die eigenen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) um 50 Prozent reduziert werden. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der konsequente Ausbau der Eigenstromerzeugung aus erneuerbaren Energien, deren Anteil am Gesamtbedarf auf über 25 Prozent steigen soll – unter anderem durch neue großflächige Photovoltaik-Installationen an weltweit vier Standorten sowie das hocheffiziente, CO2-arme neue Werk in Oberdorf/Bayern.

Da rund 97 Prozent des gesamten Corporate Carbon Footprint der Gruppe auf die Nutzungsphase der verkauften Großanlagen entfallen (Scope 3.11), setzt die Brückner Group primär auf technologisches Engineering: Durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wird die Energieeffizienz der Maschinen und Anlagen kontinuierlich gesteigert. So strebt Brückner Maschinenbau beispielsweise eine signifikante Reduktion des spezifischen Stromverbrauchs um 7 Prozent und des Wärmeverbrauchs um 14 Prozent pro Tonne Output bei ihren BOPP-Anlagen bis zum Jahr 2030 an.

Kreislaufwirtschaft: Innovationen bis zur Serienreife

Dass Nachhaltigkeit fest im Engineering verankert ist, beweist der Blick auf die produktbezogenen Kreislaufwirtschaftsziele der einzelnen Unternehmen in der Brückner Group. Um diese zu realisieren, lenkt die Unternehmensgruppe künftig mehr als 20 Prozent ihrer jährlichen F&E-Aufwendungen zweckgebunden in Projekte mit eindeutigem Nachhaltigkeitsbezug. Die Meilensteine im Überblick:

• Brückner Maschinenbau entwickelt bis 2027 marktreife Anlagenkonzepte, um BO-Folien mit mindestens 35 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (PCR)-Anteil prozesssicher zu produzieren.
• Kiefel treibt die Entwicklung eines innovativen Trockenformverfahrens („Dry Fiber“) für Naturfaserbehälter voran, um bis spätestens 2027die industrielle Serienreife zu erlangen.
• PackSys Global plant bis 2030 die Entwicklung voll recycelbarer Tuben, etwa aus Monomaterial, für alle globalen Hauptmärkte von Kosmetik bis Pharma.
• Brückner Servtec strebt an bis zum Jahr 2030 die Anzahl der jährlichen Anlagen-Upgrades verdoppeln, die einen nachweisbar positiven Kreislaufwirtschafts-Effekt erzielen.

Der Faktor Mensch und verantwortungsvolle Governance

Ergänzt wird die ganzheitliche Strategie durch messbare Ziele in den sozialen und Governance-Dimensionen. Dazu gehören eine gezielte Steigerung der Weiterbildungsstunden pro Mitarbeitende um 30 Prozent bei ausgewählten Qualifizierungstrainings, die Besetzung von durchschnittlich zwei Dritteln der vakanten Führungspositionen aus den eigenen Reihen sowie eine lückenlose, zweijährlich stattfindende Compliance-Schulung für 100 Prozent der weltweiten Belegschaft.

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