Unternehmen der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg verzeichnen mehr Bewerbungen für ihre Ausbildungsangebote
Noch vor wenigen Jahren standen viele Unternehmen der Kunststoffbranche vor der Herausforderung, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze zu finden. Ausbildungsplätze blieben teilweise unbesetzt oder mussten mehrfach ausgeschrieben werden. Pünktlich zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August zeigt sich nun eine erfreuliche Entwicklung: Die Unternehmen der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg berichten über nahezu alle Ausbildungsberufe hinweg von einem gestiegenen Interesse junger Menschen an ihren Ausbildungsangeboten.
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Ein Blick in die Ausbildung bei der Kuhne Group (Bild: Kuhne Group) |
„Nachwuchsgewinnung ist keine Aufgabe, die sich von heute auf morgen lösen lässt. Wer junge Menschen erreichen möchte, muss ihnen Perspektiven aufzeigen und kontinuierlich den Dialog mit ihnen suchen. Genau das tun die Unternehmen der Kunststoff-Initiative seit vielen Jahren gemeinsam", erläutert Peter Kuhne, Gesellschafter der Kuhne Group, Sankt Augustin, die alle Ausbildungsplätze besetzen konnte.
Die positive Entwicklung ist das Ergebnis einer langfristig angelegten Nachwuchsarbeit der Unternehmen. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, jungen Menschen die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der Kunststoffbranche näherzubringen und ihnen authentische Einblicke in die Arbeitswelt der Unternehmen zu ermöglichen.
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Format „Jump-in – Berufe live“. Schülerinnen und Schüler erhalten hier die Möglichkeit, Unternehmen unmittelbar kennenzulernen und Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben.
Die Unternehmen der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg freuen sich über das gestiegene Interesse junger Menschen an den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der Branche. In vielen Unternehmen konnten die angebotenen Ausbildungsplätze vollständig besetzt werden, eine Entwicklung, die vor wenigen Jahren noch nicht selbstverständlich war. Die Verantwortlichen sehen darin einen Erfolg der gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen Jahre, zu denen unter anderem die verstärkte Präsenz in den sozialen Netzwerken, Kurzvideos sowie Formate zur Berufsorientierung gehören. Gleichzeitig sind sie sich einig, dass die Nachwuchsgewinnung eine Daueraufgabe bleibt, die nur im gemeinsamen Schulterschluss von Unternehmen, Schulen und weiteren Partnern gelingen kann.











