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pal plast auf der Fakuma 2026

pal plast auf der Fakuma 2026

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pal plast Fakuma 2026 Newsletter

Zur Fakuma 2026 präsentiert pal plast neue Compounds mit hohen Rezyklatanteilen, die auch für anspruchsvolle Anwendungen geeignet sind (Bild: pal plast)

Auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen zeigt pal plast, wie sich hohe Rezyklatanteile und technische Leistungsfähigkeit in Einklang bringen lassen. Zu sehen sind neue Compounds für technisch anspruchsvolle Anwendungen, die zum Teil fast vollständig aus Rezyklat bestehen, sowie ein Ausblick auf kommende Materialentwicklungen.

Verarbeiter und Markenhersteller stehen zunehmend vor der Aufgabe, den CO2-Fußabdruck ihrer Bauteile zu senken. Dabei dürfen sie keine Abstriche bei der Mechanik, Maßhaltigkeit und Prozesssicherheit machen und sollen Einkaufspreise reduzieren. pal plast adressiert diese Anforderungen mit neuen Compounds, die hohe Rezyklatanteile mit den Eigenschaften technischer Werkstoffe verbinden und sich in bestehende Spritzguss- und Extrusionsprozesse integrieren lassen.

„Rezyklat ist längst Standard bei anspruchsvollen Anwendungen“, sagt Amit Wirnik, Inhaber von pal plast. „Besonders deutlich sieht man das in der Automobilindustrie: Nach der neuen EU-Altfahrzeugverordnung muss der Kunststoff in Neufahrzeugen ab 2032 zu mindestens 15 Prozent und ab 2036 zu mindestens 25 Prozent aus Rezyklat bestehen. Angerechnet wird dabei nur Post-Consumer-Material. Darauf sollten sich OEMs und Zu-lieferer jetzt vorbereiten.“

PA 66: Hohe Füllgrade und recycelte Carbonfasern

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts sind PA-66-Compounds mit hohen Füllgraden. Dazu gehören CO2-optimierte Rezepturen mit recycelten Carbonfasern, deren Rezyklatanteil bei nahezu 100 Prozent liegt. Sie bieten eine Alternative zu neuwarebasierten Hochleistungswerkstoffen für Bauteile, bei denen hohe Steifigkeit und Festigkeit bei geringem Gewicht gefragt sind.

PC und PC/ABS mit hohem PCR-Anteil

Neu im Portfolio des Familienunternehmens aus Mühlheim am Main sind außerdem PC- und PC/ABS-Recompounds mit Anteilen an Post-Consumer-Rezyklat (PCR) von weit über 30 Prozent. Damit reagiert pal plast auf die steigende Nachfrage nach Werkstoffen mit nachweisbarem PCR-Anteil, die sich aus den Rezyklatquoten vieler Markenhersteller und aus regulatorischen Vorgaben wie der ELV ergibt. Die PC-Recompounds sind auch in transparent verfügbar, das PC/ABS ist auch naturfarben erhältlich.

Da die Verordnung nur Post-Consumer-Material anrechnet, bieten die neuen Recompounds Automobilzulieferern einen direkten Hebel, um die künftigen Quoten zu erfüllen.

Neue elektrisch leitfähige PS und ABS-Typen

pal plast erweitert zudem sein Angebot an elektrisch leitfähigen Compounds: Neben PP stehen nun auch Typen auf Basis von PS und ABS, auf Wunsch mit hohem Rezyklatanteil, zur Verfügung. Sie eignen sich beispielsweise für Transportbehälter, Trays und Verpackungen für elektrostatisch empfindliche elektronische Bauteile und lassen sich im Spritzguss und in der Extrusion verarbeiten.

Ausblick auf kommende Entwicklungen

Darüber hinaus gibt pal plast am Stand Einblicke in seine derzeit laufenden Materialentwicklungen. „Wir laden alle Verarbeiter ein, die ihre Produkte mit hohem Rezyklatanteil um-setzen wollen, ohne bei der Performance Kompromisse einzugehen. Gemeinsam finden wir eine Lösung “, erklärt Amit Wirnik.

Kreislaufwirtschaft als kontinuierlicher Prozess

Über die Materialentwicklung hinaus unterstützt pal plast seine Kunden beim Aufbau geschlossener Stoffkreisläufe. Das Angebot umfasst die Analyse interner Materialströme, die Sammlung und Aufbereitung von Produktionsabfällen, die Auswahl geeigneter Rezyklatquellen sowie die Entwicklung anwendungsspezifischer Compounds, die im hauseigenen Labor geprüft werden. Unter dem Leitgedanken „Circular. Now.“ versteht das Unternehmen Kreislaufwirtschaft als fortlaufenden Prozess, der schrittweise in bestehende Produktionsstrukturen integriert wird.

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