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Agru XXL Pipes überqueren zwei Weltmeere

Agru XXL Pipes überqueren zwei Weltmeere

Artikel
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Über 4 km Rohr hängen an diesem Schlepptransport. 

Die neue XXL Pipe Production Facility von AGRU in den Vereinigten Staaten arbeitet seit ihrer Eröffnung ein wahrhaft gigantisches Projekt ab: Rohrstränge mit über 500 m Länge und Durchmesser bis zu 2,83 m werden für die Meerwasseransaugleitung des Kühlkreislaufes eines kalorischen Kraftwerkes produziert.

Das Besondere an diesem Projekt ist aber nicht nur Größe der Rohrstangen. Erstmals wird ein voll druckbeständiges Polyethylen-Rohr mit einem Durchmesser über 2,5 m auf dem Meer gezogen, das ist Weltrekord. Aber alles der Reihe nach:

Ing. Albert Lueghamer, Leiter der Anwendungstechnik bei AGRU Kunststofftechnik, konnte in seiner Funktion als Senior Sales Manager einen Kunden im Mittleren Osten von den Vorteilen der AGRU XXL Pipes überzeugen. Ein Auftrag zur Lieferung der bislang größten Menge an Großrohren in der AGRU Geschichte folgte. Aufgrund der Länge der Rohrstangen und der gewaltigen Durchmesser bis 3,25 m war das Projekt prädestiniert, um in der brandneuen XXL Pipe Production Facility in den Vereinigten Staaten gefertigt zu werden. Der gelungene Know-How-Transfer zwischen österreichischen und amerikanischen Plastics Experts ermöglichte die Produktion makelloser Großrohrstränge.

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Die in Bad Hall gefertigten Boote kommunizieren die Länge der Fracht an andere Schiffe.

Eine weitere Herausforderung stellt der Transport der jeweils einen halben Kilometer langen Großrohrstangen dar. Mittels Schleppschiffen werden die bis zu 523 m langen Großrohre in SDR 26 über den Atlantik und den Indischen Ozean bis in den Mittleren Osten gezogen. Über 25.000 Kilometer Seeweg müssen mit der heiklen Fracht bei jedem Wetter und Wellengang bewältigt werden. Mehrere Tankstopps, der Transport durch von Piraten frequentierte Gewässer und eine Schleppzeit von über 130 Tagen sind Herausforderungen, die AGRU zu meistern hat.

Anfang Dezember traf das erste Schleppschiff in Südafrika ein, um aufzutanken. Dabei wurden auch die Rohrstränge kontrolliert, um etwaige Beschädigungen nach der Überquerung des Atlantiks zu überprüfen. Wie sich herausstellte, war die besondere Fracht in bestem Zustand. Im Schlepptau hat das Schiff auch zwei von AGRU gefertigte „Boote", welche Radarstrahlen abgeben und Positionslichter tragen und so andere Schiffe über die Länge der Fracht warnen.

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