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battenfeld-cincinnati: Synergien mit Davis-Standard ermöglichen innovatives Extruderkonzept

battenfeld-cincinnati: Synergien mit Davis-Standard ermöglichen innovatives Extruderkonzept

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Effiziente Verarbeitung unterschiedlicher Ausgangswaren, nahezu keine Materialvorbehandlung und eine hohe Qualität der herzustellenden Folien und Platten – diesen Forderungen an ein zeitgemäßes Ressourcenmanagement begegnet battenfeld-cincinnati jetzt mit dem neuen Einschneckenextruder BC 120-40 DVT. Auf der K 2025 war der erste Extruder mit innovativem Doppelentgasungskonzept Dual Vent Technology zu sehen.

BEX 2025 BC120 40 Newsletter

Einschneckenextruder BC 120-40 mit Dual Vent Technology (© battenfeld-cincinnati)

Doppelentgasungen sind auch bei Einschneckenextrudern kein Novum. Allerdings lagen die Entgasungsanschlüsse bisher direkt nebeneinander und dienten der Erhöhung der Gesamtentgasungsleistung an einer Stelle. Im Gegensatz dazu schafft die Dual Vent Technology (DVT) zwei voneinander unabhängige Entgasungsbereiche entlang der Verfahrenseinheit des Extruders. Eine effektivere Entfernung von Gasen ist somit möglich.

Verantwortlich dafür ist das komplett überarbeitete Schneckenkonzept, welches die Voraussetzungen für die getrennten Entgasungskammern schafft, ohne etwas an der gewohnt einfachen Bedienung des Einschneckenextruders zu verändern.

„Durch die Bündelung der Kompetenzen im Konzern ist es uns gelungen, das innovative Konzept zu entwickeln, das zwei separate Entgasungszonen auf einer Schnecke vereint“, erklärt René Hartmann, Regional Sales Manager bei battenfeld-cincinnati.

Dank dieser Trennung lassen sich in der ersten Intensiventgasungszone flüchtige Substanzen mit niedrigem Partialdruck und in der zweiten Zone Volatile auch mit höherem Partialdruck, effektiv der Schmelze entziehen. So werden deutlich mehr Feuchtigkeit sowie weitere flüchtige Bestandteile aus der Schmelze entfernt als mit einer Entgasungszone. Das wiederum stellt eine hohe Produktqualität sicher, unter anderem durch Vermeidung von Blasenbildung.

„Für den Verarbeiter bedeutet diese Sicherheit auf der einen Seite, dass er sein Material nahezu nicht vortrocknen muss und somit ein Aggregat und die damit verbundenen Anschaffungs- und Energiekosten einspart. Auf der anderen Seite ist er mit dem neuen Doppelentgasungsextruder in der Lage, unbehandelte Reststoffe und Regenerate einzusetzen und trotzdem ein hochwertiges Halbzeug zu extrudieren“, stellt René Hartmann die gesteigerte Flexibilität in Bezug auf den Materialeinsatz vor.

Mit der Weiterentwicklung fokussiert battenfeld-cincinnati zunächst die ABS-Verarbeitung; allerdings sind je nach Material und Vakuumtechnik auch weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Entfernung von Geruchsanhaftungen mit der neuen Dual Vent Technology denkbar.

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