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Unterwasserstranggranulierung von MAAG

Unterwasserstranggranulierung von MAAG

Artikel
Maag M2 USG Newsletter

Neue Unterwasser Strangggranulierung M²-USG

 

 

Seit Jahrzehnten setzt MAAG Maßstäbe in der Unterwasserstranggranulierung. Mit der neuen Generation M²-USG stellt das Unternehmen nun ein System vor, das für höhere Prozessstabilität, gesteigerten Durchsatz und eine konstant überlegene Pelletqualität ausgelegt ist. Designverbesserungen in Kombination mit einer fortschrittlichen Sensorintegration ermöglichen es Anwendern, eine zuverlässigere Produktion und eine höhere betriebliche Effizienz zu erreichen.

Fokus auf Zuverlässigkeit und Produktqualität

Die neue Entwicklung ist darauf ausgelegt, eine maximale Anlagenverfügbarkeit (>99 % OEE) sowie hochstabile Produktionsprozesse sicherzustellen. Reduzierte Stillstandzeiten und minimierte Ausschussraten tragen dazu bei, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Gesamtprofitabilität der Anlage zu verbessern.
Im Zentrum des Systems steht der neu entwickelte M²-USG-Schneidkopf, der Bedienung und Wartung vereinfacht und gleichzeitig das Risiko von Bedienfehlern minimiert. Wartungsarbeiten können größtenteils werkzeuglos durchgeführt werden, und die Reinigungszeiten wurden deutlich reduziert – sodass Bediener schneller wieder in die Produktion zurückkehren können.

Von der Polymerschmelze zu perfekten Pellets

MAAG-Granulierungen sind darauf ausgelegt, gleichmäßige, zylindrische Pellets mit minimalem Feinanteil zu erzeugen. Während des Prozesses wird die Polymerschmelze durch eine Lochplatte gepresst, gekühlt und anschließend automatisch in den Granulator geführt.
Eine präzise Kontrolle der Prozessparameter ist dabei entscheidend. Falsche Einstellungen können zum Verkleben von Strängen, zu instabilen Schneidbedingungen und letztlich zu Produktionsunterbrechungen führen. Der M²-USG begegnet diesen Herausforderungen mit einer Reihe gezielter Konstruktionsoptimierungen und unterstützt Anwender dabei, stabile, effiziente und nachhaltige Produktionsprozesse aufrechtzuerhalten.

Die kritische Anfahrphase sicher beherrschen

Die Anfahrphase gehört häufig zu den kritischsten Momenten im Granulierprozess. In dieser Phase müssen die Polymerstränge zuverlässig in das Führungssystem überführt werden.
Ein neu entwickelter Abstreifer kombiniert hohe Arbeitsgeschwindigkeit mit besonders schonender Strangführung. Die Stränge werden an der Lochplatte nacheinander geschnitten und mit einer kontrollierten Verzögerung in Leiteinrichtung und den Schneidkopf überführt. Dadurch wird das Risiko von Strangverklebungen, Verstopfungen oder erhöhtem Anfahr-Ausschuss deutlich reduziert und ein schnelleres sowie stabileres Hochfahren des Prozesses ermöglicht.

Nahtloser Übergang für höhere Stabilität

Ein optimierter Wasserfilm auf dem Anfahrtisch verhindert Turbulenzen und reduziert das Risiko von Strangverklebungen. Zusätzlich wird Transportwasser unmittelbar nach dem Schneidvorgang eingespritzt, wodurch mögliche Blockaden im Schneidkopf verhindert werden – selbst bei der Verarbeitung von Hochtemperaturpolymeren oder anspruchsvollen Materialien wie Polycarbonat.
Das Ergebnis ist ein ruhiger Stranglauf sowie gleichmäßiger Granulatstrom und somit eine verbesserte Prozessstabilität und höhere Anlagenverfügbarkeit für den Anwender.

Größerer Schneidrotor für höhere Leistung

Der neue Schneidkopf verfügt über ein kompaktes und optimiertes Design mit verbesserter Schalldämmung. Der Rotordurchmesser wurde von 162,5 mm auf 200 mm vergrößert, während die Anzahl der Messer von 30 auf 36 erhöht wurde.
Dieses Upgrade ermöglicht einen deutlich höheren Durchsatz und verlängert gleichzeitig die Standzeit um 20 %. Ein stabiler Schneidspalt gewährleistet eine konstant hohe Pelletqualität, reduziert den Wartungsaufwand und erhöht ebenfalls die Lebensdauer der Schneidwerkzeuge – was wiederum die Betriebskosten weiter senkt.

Hohe Kapazität bei kompakter Bauweise

Die M²-USG ist in Maschinenbreiten von 600, 900 und 1200 mm erhältlich. Bei einer Breite von 600 mm erreicht das System Durchsätze von bis zu 13.000 kg/h (PET), während die 1200-mm-Version bis zu 24.000 kg/h erreicht – und damit die Leistung früherer Modelle deutlich übertrifft.
Diese höhere Kapazität ermöglicht es Verarbeitern, die gleiche Produktionsleistung mit kleineren Maschinen zu erzielen, wodurch sowohl Investitionskosten als auch der benötigte Anlagenplatz reduziert werden.

Integrierte Sensorik für maximale Effizienz

Integrierte Sensoren überwachen kontinuierlich zentrale Prozessparameter wie Vibrationen, Temperaturen, Durchflussraten und Drücke, um jederzeit eine Produktion im Sweet-Spot der Anlage sicherzustellen. Abweichungen werden sofort erkannt und gemeldet – auch über Fernüberwachung – sodass Prozessinstabilitäten und Ausschuss frühzeitig vermieden werden können.
Ein Kamerasystem überwacht den Stranglauf, während auch der Verbrauch von Druckluft erfasst wird. Zusätzlich tragen energieeffiziente Reluktanzmotoren zu einem geringeren Energieverbrauch und einer verbesserten Nachhaltigkeit bei.

Fazit

Mit ihrer fortschrittlichen Konstruktion, der verbesserten Prozessstabilität und der herausragenden Pelletqualität setzt die neue M²-USG Maßstäbe in der Unterwasserstranggranulierung.
Anwender profitieren von geringeren Betriebskosten, höherem Durchsatz, verbesserter Effizienz sowie integrierter Sensortechnologie, die maximale Prozesssicherheit gewährleistet.

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